Die Lage am iranischen Atomkraftwerk Buschehr verschlechtert sich nach Angaben des russischen Staatskonzerns Rosatom weiter. Angriffe in der Nähe der Anlage seien eine direkte Bedrohung für die nukleare Sicherheit, sagte Rosatom-Chef Alexej Lichatschow heute.
Das einzige iranische Atomkraftwerk liegt etwa 760 Kilometer südlich von Teheran am Persischen Golf. Sein Reaktor russischer Bauart liefert seit 2011 Strom, Rosatom baut dort derzeit einen zweiten Reaktorblock.
Bereits vor einigen Tagen hatte Rosatom nach Angriffen auf das Gelände einen Teil seiner Mitarbeiter evakuieren lassen.
IAEA: Iran meldete neuen Angriff
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) teilte am Vortag mit, der Iran habe einen weiteren Angriff im Umfeld von Buschehr gemeldet. Das ist den Angaben zufolge der dritte derartige Zwischenfall innerhalb von zehn Tagen. Schäden am Reaktor oder ein Austritt von Radioaktivität seien nicht gemeldet worden.
Israel hat beim militärischen Vorgehen gegen die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz erneut den Libanon angegriffen. Bei einem Angriff in der Hauptstadt Beirut seien zwei hochrangige Hisbollah-Mitglieder getötet worden, meldete die israelische Armee heute.
Im Südlibanon seien Dutzende Angriffe durchgeführt worden, auch mit Unterstützung von Bodentruppen, die sich auf libanesischem Boden befinden. Dabei sollen unter anderem Waffenlager getroffen worden sein. Bei den Gefechten im Südlibanon seien zwei Soldaten schwer verletzt worden, teilte die Armee mit.
Journalisten starben bei israelischem Angriff
Bei den israelischen Angriffen wurden auch eine Journalistin und zwei Journalisten von zwei hisbollahnahen Fernsehsendern getötet, wie der TV-Sender der Miliz, al-Manar, berichtete.
Der Sender meldete, dass ihr langjähriger Korrespondent Ali Schuaib bei einem Angriff bei Dschesin im Süden des Landes ums Leben kam. Zudem berichtete der Sender al-Majadin, der auch der Hisbollah nahesteht, dass bei dem Angriff ihre Reporterin Fatima Fatuni getötet wurde.
Das israelische Militär gab an, einen „gezielten“ Angriff auf Schuaib verübt zu haben. Er sei Mitglied der Hisbollah-Eliteeinheit Radwan gewesen und habe sich als „Journalist getarnt“. So habe er über die Standorte israelischer Truppen im Süden des Libanon berichtet.
Der libanesische Informationsminister Paul Morcos verurteilte den Angriff. Seinen Angaben zufolge wurde dabei auch der Kameramann und Bruder Fatunis, Mohammed Fatuni, getötet.
Libanon: Sanitäter bei israelischem Angriff getötet
Die libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete, israelische Kampfjets hätten einen Krankenwagen des islamischen Rettungsdienstes Risala bei Nabatije getroffen. Dabei seien fünf Sanitäter getötet worden.
Der Risala-Rettungsdienst steht der Amal-Bewegung nahe, die ein wichtiger Verbündeter der Hisbollah ist. Bei einem weiteren Angriff im Süden des Landes wurden nach NNA-Angaben vier weitere Menschen getötet. Es soll sich dabei um syrische Arbeiter gehandelt haben.
Hisbollah meldet Angriffe auf Israel
Die Hisbollah ihrerseits reklamierte erneut mehrere Raketenangriffe für sich. Es seien mehrere Raketensalven in Richtung Israel und auch auf israelische Stellungen im Libanon abgefeuert worden, hieß es.
Der Libanon war Anfang März in den Iran-Krieg hineingezogen worden. Damals feuerte die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen Führers Ajatollah Ali Chamenei Raketen auf Israel ab. In der Folge griff Israel zahlreiche Ziele im Libanon an und schickte Armeeangehörige über die Grenze.
Auch vier Wochen nach Beginn der Internetsperre ist im Iran kein Ende der Blockade absehbar. Die auf Internetsperren spezialisierte Organisation Netblocks schrieb gestern auf der Plattform X, vor genau einem Monat sei der Iran in eine „digitale Dunkelheit“ gestürzt worden, als die Behörden den Zugang zum weltweiten Internet gekappt hätten. Damit werde das Recht der Iranerinnen und Iraner auf Kommunikation und Information verletzt.
Es handelt sich um die bisher längste ununterbrochene Internetsperre in der Geschichte des Landes. Die Bevölkerung hat seit dem 28. Februar nur Zugang zu einem eingeschränkten internen Intranet, in dem es nur staatlich genehmigte Inhalte gibt.
Dagegen nutzt ein kleiner Teil des Militär- und Machtapparats das Internet weiter ohne Einschränkungen. Auch iranische Medien publizieren ihre Nachrichten auf Telegram und X, die eigentlich gesperrt sind. Als Folge der Sperre ist der Onlinehandel nahezu vollständig zusammengebrochen.
US-Präsident Donald Trump hat die Unterstützung anderer NATO-Partner durch die USA infrage gestellt. „Wir wären immer für sie da gewesen, aber jetzt, angesichts ihres Verhaltens, müssen wir das wohl nicht mehr, oder?“, sagte Trump gestern.
Trump kritisierte das Bündnis scharf dafür, dass es den USA im Krieg mit dem Iran nicht zur Seite stehe. „Ich glaube, es war ein gewaltiger Fehler, dass die NATO einfach nicht da war.“
Trump zufolge zahlen die USA Hunderte Milliarden Dollar jährlich für die Sicherheit der Verbündeten. „Warum sollten wir für sie da sein, wenn sie nicht für uns da sind?“, fragte er.
Explizite Kritik an Deutschland
Trump kritisierte auch den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz für die ausbleibende Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus.
Der Republikaner attackierte bei einem Kongress in Miami erneut zunächst die NATO-Verbündeten Frankreich und Großbritannien und kam dann auf Deutschland zu sprechen: „Der deutsche Bundeskanzler – das sind alles meine Freunde – Friedrich. Der deutsche Bundeskanzler, er sagte: ‚Das ist nicht unser Krieg‘.“ Trump schob nach, dass dann der Ukraine-Krieg auch nicht der der USA sei.
Zehntausende Menschen sind heute im Zentrum von London gegen Rechtsextremismus auf die Straßen gezogen. Der Protestzug unter dem Motto „Marsch zum Stopp der extremen Rechten“ richtete sich unter anderem gegen die Rechtsaußen-Partei Reform UK des prominenten Brexit-Verfechters Nigel Farage.
Einem Polizeivertreter zufolge wurden etwa 30.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet. Damit wäre die vom Bündnis „Together Alliance“ organisierte und von Gewerkschaften sowie zivilgesellschaftlichen Gruppen unterstützte Kundgebung eine der größten in der britischen Hauptstadt in den vergangenen Jahren.
Im Mittelmeer sind nach Angaben von Überlebenden 22 Migranten nach mehreren Tagen in einem Schlauchboot auf hoher See gestorben. Die griechische Küstenwache erklärte gestern Abend, 26 Migranten, unter ihnen eine Frau und ein Minderjähriger, seien vor der Insel Kreta von einem Schiff der europäischen Grenzschutzbehörde Frontex gerettet werden.
Überlebende berichteten der Küstenwache zufolge, dass das Schlauchboot am 21. März die ostlibysche Hafenstadt Tobruk verlassen habe, um über das Mittelmeer nach Griechenland zu gelangen.
„Während der Fahrt verloren die Passagiere die Orientierung und blieben sechs Tage ohne Nahrung und Wasser auf hoher See“, erklärte die Küstenwache. 22 Menschen seien gestorben, ihre Leichen seien „auf Befehl eines Schleppers ins Meer geworfen“ worden.
Die griechischen Behörden nahmen zwei Männer im Alter von 19 und 22 Jahren fest, die südsudanesische Staatsbürger sind und die Schlepper sein sollen.
Nepals Ex-Regierungschef Khadga Prasad Sharma Oli und sein damaliger Innenminister Ramesh Lekhak sind wegen des Vorwurfs der Mitverantwortung für die brutale Niederschlagung von Massenprotesten festgenommen worden.
„Sie wurden heute Morgen festgenommen, und das Verfahren wird gemäß dem Gesetz fortgesetzt“, sagte ein Polizeisprecher in Kathmandu heute der Nachrichtenagentur AFP. Die Festnahmen erfolgten am Tag nach der Vereidigung des neuen Ministerpräsidenten Balendra Shah.
Im September hatten zahlreiche Menschen gegen Korruption und die schlechte Wirtschaftslage in Nepal demonstriert. Der zunächst friedliche Protest artete in Gewalt aus, als Sicherheitskräfte auf die Demonstranten und Demonstrantinnen schossen.
Mehr als 70 Menschen wurden getötet, Regierungsgebäude wurden in Brand gesetzt. Unter dem Druck der Proteste trat der 73-jährige Regierungschef Oli schließlich zurück, eine Übergangsregierung übernahm das Ruder.
Bei der Parlamentswahl am 5. März holte die Mitte-Partei Rastriya Swatantra Party des 35-jährigen früheren Rappers Shah 182 von 275 Sitzen im Repräsentantenhaus. Mit 25 Sitzen landeten die Marxisten des vierfachen vorherigen Regierungschefs Oli weit abgeschlagen auf dem dritten Platz.
US-Präsident Donald Trump hat die Spannungen zwischen den USA und Kuba nochmals verschärft. Auf einem Kongress in Miami im US-Bundesstaat Florida sagte er gestern: „Kuba ist als Nächstes dran.“
Was er genau damit meinte, blieb unklar. Direkt davor hatte er über militärische Erfolge in Venezuela gesprochen. Kuba und die USA führen formelle Gespräche, wie beide Seiten bestätigten.
Unlängst hatte Trump bereits eine mögliche „Übernahme“ des sozialistischen Nachbarstaats angedeutet. Er glaube, dass er „die Ehre haben werde“, Kuba „in irgendeiner Form zu übernehmen“ oder zu „befreien“.
Im Jänner hatten die USA Venezuelas autoritären Präsidenten Nicolas Maduro in der Hauptstadt Caracas festgenommen und nach New York ausgeflogen. Damit brach einer der wichtigsten Unterstützer Kubas weg. Venezuela hatte Kuba vor allem mit Öl beliefert. Kuba ist wirtschaftlich schwer angeschlagen.
Die ÖVP beschwert sich über eine verspätet weitergeleitete parlamentarische Anfrage und sieht Nationalratspräsidenten Walter Rosenkranz (FPÖ) in der Verantwortung. Eine am 28. Jänner im Parlament eingebrachte Anfrage der FPÖ sei erst eine Woche vor Ablauf der zweimonatigen Frist zur Beantwortung an Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) weitergeleitet worden.
Die Parlamentsdirektion bedauerte, das Versehen sei in der Kanzlei der Parlamentsdirektion – also auf Verwaltungsebene – passiert, sagte heute ein Sprecher der Direktion auf APA-Anfrage.
Der anfragende Abgeordnete Wendelin Mölzer (FPÖ) sei umgehend informiert worden, als der Fehler bemerkt wurde, hieß es. Man werde die Anfrage nun so behandeln, dass die Frist mit der Zustellung der Anfrage an den Minister beginne.
Karner will nicht antworten
Anders sieht das der betroffene Minister: Gemäß Geschäftsordnungsgesetz des Nationalrats habe der Fristenlauf zur Beantwortung mit Übergabe der gegenständlichen Anfrage an den Präsidenten des Nationalrates am 28. Jänner begonnen.
„Diese Anfrage wurde mir jedoch erst am 20. März 2026 übermittelt, wodurch eine inhaltliche Beantwortung der Fragen in der mir verbleibenden Zeit nicht möglich ist“, sagte Karner in der Beantwortung.
Trotz Verantwortungsübernahme durch die Parlamentsdirektion sieht die ÖVP den Nationalratspräsidenten in der Pflicht. „Die gewissenhaften Beamtinnen und Beamten der Parlamentsdirektion verdienen Rückendeckung – aber wer trägt die politische Verantwortung dafür, dass ein Ministerium faktisch keine Chance hatte, fristgerecht zu antworten?“, fragte Generalsekretär Nico Marchetti. Rosenkranz müsse nun erklären, wie das passieren konnte.
Bei der Anfrage handelt es sich um eine Sammelanfrage Mölzers zur Finanzierung des „Antifaschistischen Informationsblatts“ an alle Ministerien. Die versehentliche Verzögerung betraf laut Parlamentsdirektion nur die Anfrage an Karner.
Österreich und die Schweiz wollen beim Thema Verteidigungsinvestitionen enger kooperieren. Wie Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) heute in einer Aussendung mitteilte, wird dazu ein ständiges Kooperationsformat eingerichtet.
Der Austausch soll darüber hinaus zweimal im Jahr stattfinden. „Wir müssen die Rahmenbedingungen so weiterentwickeln, dass Neutralität gewahrt bleibt, wirtschaftliche Chancen aber nicht verloren gehen“, sagte der Wirtschaftsminister.
Schweizer Präsident begrüßt Initiative
Österreich und die Schweiz stünden vor sehr ähnlichen Herausforderungen, um bürokratische Hürden abzubauen und faire Voraussetzungen für Wertschöpfung und Arbeitsplätze zu schaffen, so Hattmannsdorfer.
„Unsere Neutralität steht dabei außer Frage und wird nicht angetastet. Gleichzeitig darf sie aber nicht dazu führen, dass überbordende Bürokratie oder unklare Regeln verhindern, dass österreichische und schweizerische Unternehmen an diesen Investitionen teilhaben können.“
Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin sagte, er „begrüße die österreichische Initiative zur Bildung einer Arbeitsgruppe zum Thema Sicherheit, die auch dem Erfahrungsaustausch dient – zugunsten unserer Bevölkerung und Wirtschaft“.
Zentrale Themenfelder
Zentrale Themenfelder, die Österreich einbringe, sind laut Wirtschaftsministerium die Entwicklung industriepolitischer Instrumente im Einklang mit der Neutralität, die Weiterentwicklung von Exportkontrollregimen, die Finanzierung, Beschaffung und beihilfenrechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Stärkung von Dual-Use-Technologien.
Die österreichische Bundespolizei wächst weiter, trotz Pensionierungswellen. Laut Personalbilanz 2025 traten im vergangenen Jahr 798 Beamtinnen und Beamte der Polizei in den Ruhestand, gleichzeitig wurden 1.422 Personen neu aufgenommen.
Unterm Strich ergibt sich ein Plus von mehr als 620 Kräften, teilte das Innenministerium heute mit. Laut Ministerium gab es in Österreich noch nie so viele Polizistinnen und Polizisten wie derzeit.
Neben den Ruheständen fielen die sonstigen Abgänge vergleichsweise gering aus, hieß es. Rund 170 Bedienstete schieden freiwillig aus – bei insgesamt mehr als 32.500 Polizistinnen und Polizisten. Die Abbruchquote in der Polizeiausbildung lag im Jahr 2025 bei 16,8 Prozent.
Asylwerber und -werberinnen in der Grundversorgung des Bundes haben in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 350.000 Stunden an gemeinnütziger Arbeit geleistet. Insgesamt waren es seit der Einführung der Verpflichtung zur gemeinnützigen Arbeit im Juli 2024 mehr als 600.000 Stunden, wie das Innenministerium mitteilte.
Rund 70 Prozent der in der Grundversorgung des Bundes untergebrachten Asylwerber leisteten gemeinnützige Tätigkeiten wie Grünflächenbetreuung und Schneeräumen.
30 Prozent erfüllten die Verpflichtung nicht – oft aber deshalb, weil sie bereits nach kurzer Zeit in die Grundversorgung der Länder überstellt wurden, wie das Innenministerium erklärte. In 200 Fällen wurde das Taschengeld gekürzt, weil die Menschen Arbeit verweigerten.
Zehn Stunden pro Monat
Seit Mitte 2024 gilt für Asylwerber in Grundversorgungseinrichtungen des Bundes die Pflicht zur gemeinnützigen Arbeit im Ausmaß von zehn Stunden pro Monat. Ausgenommen von der Regelung sind jene, denen die Tätigkeiten aus gesundheitlichen Gründen nicht zugemutet werden können.
Auch in einigen Bundesländern – etwa in Oberösterreich, Vorarlberg und dem Burgenland – gibt es mittlerweile eine Pflicht zur gemeinnützigen Arbeit, geplant ist eine Einführung auch in der Steiermark und in Kärnten.
In der Ukraine und in Russland gibt es nach gegenseitigen Drohnenangriffen Zerstörungen und zivile Opfer. Zwei Männer starben in der südukrainischen Stadt Krywyi Rih im Gebiet Dnipropetrowsk, wie die Militärverwaltung heute mitteilte. Zwei Menschen seien verletzt worden. In einem Industriebetrieb habe es Schäden und Brände gegeben. Im Gebiet Poltawa in der Zentralukraine starb laut Behörden ein Mensch bei einem Drohnenangriff.
In Odessa am Schwarzen Meer meldeten die Behörden nach einem russischen Drohnenangriff einen Toten und elf Verletzte. In einem Stadtteil sei das Dach einer Geburtsklinik getroffen worden. Verletzt wurde niemand.
Selenskyj: „Terror gegen das zivile Leben“
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte die Angriffe. Allein Odessa sei mit mehr als 60 Drohnen attackiert worden. „Das hat keinerlei militärischen Sinn, es handelt sich um reinen Terror gegen das normale zivile Leben“, so Selenskyj. „Jeder solcher Angriff beweist, dass Russland den Krieg nicht beenden will. Daher ist jede Lockerung des Drucks auf Russland gefährlich“, mahnte er.
Russland: Kind bei Drohnenangriff getötet
Auch in Russland gab es den Behörden zufolge erneut schwere ukrainische Drohnenangriffe. Im Gebiet Jaroslawl sei ein Kind in einem Haus getötet worden, teilte Gouverneur Michail Jewrajew mit. Die Eltern seien mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden. Auch eine Frau im benachbarten Haus sei verletzt worden.
Meldungen über ukrainische Angriffe gab es zudem aus Tschapajewsk im Gebiet Samara im Süden Russlands, wo unter anderem ein für die Raketenproduktion wichtiger Betrieb Ziel gewesen ist.
Ministerium: 155 ukrainische Drohnen abgewehrt
Das russische Verteidigungsministerium meldete insgesamt 155 abgewehrte ukrainische Drohnenangriffe, darunter auch in den Gebieten Twer, Belgorod und Kursk. Zu Einschlägen, Schäden oder Opfern machte das Ministerium keine Angaben.
Russland führt seit mehr als vier Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Das attackierte Land wehrt sich auch mit Gegenschlägen gegen Ziele in Russland gegen die Invasion.
Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat in der Nacht auf heute bekanntgegeben, dass sie die rumänischen Geschäftsbereiche der BBVA-Tochter Garanti für 591 Millionen Euro übernehmen werde. Durch die Zusammenführung der erworbenen Gesellschaften mit den rumänischen Einheiten der RBI sollen operative und kostenseitige Synergien realisiert werden.
Durch die Akquisition werde Raffeisen gemessen an der Bilanzsumme voraussichtlich zur drittgrößten Bank in Rumänien, so die RBI. „Diese Transaktion ist ein bedeutender strategischer Schritt in einem der attraktivsten Bankenmärkte in Zentral- und Osteuropa, in einem Land, das wir sehr gut kennen“, sagte RBI-CEO Johann Strobl.
Erste Großübernahme seit vielen Jahren
Für die RBI ist es die erste bedeutende Übernahme seit vielen Jahren. Nach der starken Fokussierung auf das wegen des Ukraine-Krieges umstrittene und schwer verkäufliche Russland-Geschäft rückt damit wieder das Wachstum in den Kernmärkten in den Mittelpunkt.
Der rumänische Bankenmarkt gilt als stark fragmentiert, weshalb Institute in Osteuropa vermehrt Zukäufe anstreben. Marktführer ist die Banca Transilvania. Die Nummer zwei auf dem Markt ist die ebenfalls österreichische Erste Group, die nach eigenen Angaben ebenfalls routinemäßig Möglichkeiten für Wachstum in der Region prüft.
Die Bank of America legt eine Sammelklage von Opfern des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein gegen Zahlung von 72,5 Millionen Dollar bei.
„Wir bleiben zwar bei unseren früheren Aussagen in den Gerichtsunterlagen zu diesem Fall, wonach die Bank of America keine Verbrechen im Zusammenhang mit sexuellem Menschenhandel begünstigt hat, aber diese Einigung erlaubt es uns, die Angelegenheit hinter uns zu lassen, und hilft den Klägerinnen, damit abzuschließen“, gab die Bank gestern bekannt.
Die Frauen hatten der zweitgrößten US-Bank vorgeworfen, verdächtige Finanztransaktionen im Zusammenhang mit Epstein ignoriert zu haben. Ein Richter muss dem Vergleich noch zustimmen.
Zuvor hatten andere Großbanken in ähnlichen Klagen von Epstein-Opfern Vergleiche geschlossen, darunter JPMorgan Chase über 290 Millionen Dollar und die Deutsche Bank über 75 Millionen Dollar.
Epstein hatte über Jahre hinweg einen Ring zur sexuellen Ausbeutung Minderjähriger unterhalten und weltweit Kontakte zu hochrangigen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Adel gepflegt. Er wurde im Juli 2019 festgenommen und nahm sich den US-Behörden zufolge einen Monat später in einer New Yorker Gefängniszelle das Leben.
Bei seinem Besuch im Fürstentum Monaco hat Papst Leo XIV. die wachsende „Kluft zwischen Arm und Reich“ angeprangert. In seiner Ansprache vom Balkon des Fürstenpalastes aus verwies das katholische Kirchenoberhaupt heute auf „ungerechte Machtverhältnisse“ und die „Abgründe zwischen Arm und Reich“.
„Hier zu leben ist für manche ein Privileg und für jeden ein konkreter Aufruf, seinen eigenen Platz in der Welt infrage zu stellen“, sagte der Papst. Monaco gilt als Domizil der Reichen, beherbergt aber auch zahlreiche gemeinnützige Stiftungen. Der Katholizismus ist in dem winzigen Fürstentum Staatsreligion.
Vor der Rede des Papstes sprach Monacos Fürst Albert II. vom „Gebot der Solidarität“ für diejenigen, „die über die meisten Mittel verfügen“. Kleine Staaten könnten zur Verbesserung der Welt beitragen, wenn sie ihren Werten treu blieben, sagte Albert II.
Der eintägige Besuch in Monaco ist die zweite Auslandsreise des seit Mai 2025 amtierenden Kirchenoberhauptes. Seine erste Reise führte ihn Ende November für sechs Tage in die Türkei und in den Libanon. Fürst Albert II. hatte ihn Mitte Jänner im Vatikan persönlich eingeladen.
Der verirrte Buckelwal, der tagelang auf einer Sandbank in der Ostsee feststeckte, ist erneut gestrandet. Der Meeressäuger liegt nun auf einer Sandbank in der Wismarer Bucht, wie eine Greenpeace-Sprecherin heute bestätigte.
Nach tagelangen Bemühungen zahlreicher Helfer und Helferinnen hatte sich das Tier in der Nacht auf gestern selbst von einer Sandbank vor Timmendorfer Strand durch eine per Bagger ausgegrabene Rinne freigeschwommen.
Kurz vor Ostern sind zwölf Tonnen Schokoriegel der Marke Kitkat gestohlen worden. Das Unternehmen erklärte heute, ein Lastwagen mit 413.793 Packungen Kitkat sei „während des Transits in Europa gestohlen“ worden. Der Diebstahl könnte vor den Feiertagen zu Kitkat-Engpässen in Supermarktregalen führen.
Wo genau der Lastwagen gestohlen wurde, teilte die zum Schweizer Lebensmittelriesen Nestle gehörende Marke nicht mit. Der Lkw war demzufolge in Italien losgefahren und befand sich auf dem Weg nach Polen. Er sollte unterwegs in mehreren Ländern ausliefern.
Von dem Lastwagen und der Ware fehlt derzeit jede Spur. Die gestohlenen Riegel könnten jetzt über inoffizielle Verkaufswege auf den Markt gelangen, warnte Kitkat. Sie könnten aber über ihren Strichcode aufgespürt werden. Wenn es auf dem Scanner an der Supermarktkasse einen Treffer gebe, dann würden „klare Anweisungen“ erfolgen, wie Kitkat informiert werden solle.
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